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Handwerk und Brauchtum


Handwerk und Brauchtum im Fassatal

Im Fassatal hat das Handwerk eine sehr lange Tradition, und die Region ist auch heute noch Heimat vieler Künstler, die mit ihren Objekten von der Geschichte und Kultur des Tals erzählen, und auch von den Menschen, die hier leben und um den Erhalt ihres Brauchtums und ihrer Traditionen bemüht sind.

botteghe artigianeIm Fassatal findet man in jeder Ortschaft Handwerksläden, in denen Schnitzer auf ganz meisterliche Weise aus einem Stück Holz einmalige Dinge zaubern. So wie zum Beispiel die berühmten ladinischen Faschingsmasken, wunderschöne Heiligenstatuen oder Szenen aus dem täglichen Leben.  

Im Ladinischen Museum (Museo Ladin de Fascia; www.istladin.net) sind historische Zeugnisse der gesamten landinischen Region gesammelt. Die Ausstellung erzählt eine Geschichte, die sich nicht nur auf die Museumsmauern beschränkt, sondern das gesamte Land mit einbezieht, und zwar durch “lokale Zweigstellen” wie die Küferwerkstatt in Moena, die Mühle „de Pèzol“ in Pera di Fassa und die Venezianische Säge in Penia.
Der Fasching, bei dem man den Winter verabschiedet und das Frühjahr begrüßt, ist eines der beeindruckendsten ladinischen Feste. Beim Mascherèdes, dem Umzug, ziehen die traditionellen, bunten Masken durch die Orte und veranstalten ein wirklich sehenswertes Spektakel für Gross und Klein. Die Faceres, die typischen von Hand gefertigten Holzmasken aus dem Fassatal, sind zeitlose Einzelstücke, die vom Jahrhunderte alten Brauchtum dieser Region erzählen.

Il Fronte dei ricordi (www.frontedeiricordi.it) (auf dt: “Die Front der Erinnerungen”) ist ein Kulturverein, der sich mit der dramatischen Geschichte dieser Region während dem Ersten Weltkrieg beschäftigt. Schützengräben, Kriegspfade, Stellungen und andere Bauten sind die stillen Zeugen dieses schrecklichen Krieges, der auch heute noch Interesse weckt. Im Stadtmuseum Moena sind unter anderem Kriegsreste und Objekte ausgestellt, die vom traurigen und tragischen Leben vieler junger Soldaten an der Front erzählen.

In den Berghütten im Hochgebirge kann man die althergebrachten Traditionen und das lokale Brauchtum erleben, und vom  San Pellegrino Pass weg erreicht man zahlreiche Stationen, in denen die kulinarischen Spezialitäten der Region serviert werden und in denen man sowohl im Sommer als auch im Winter eine unberührte und „urige“ Bergwelt erlebt.  
Die Fuciade Hütte befindet sich in einem winzigen Almdorf auf 1.982 m Seehöhe hinter dem San Pellegrino Pass und am Fuß des mächtigen Cima Uomo. Ein paar kleine Heuschober, Berge und die absolute Stille. 
Die Flora Alpina Hütte steht in einem paradiesischen Winkel am Fuß der Dolomiten und ist der ideale Platz, wenn man sich entspannen und eine unberührte Natur mit dichten Wäldern und grünen Weiden im Sommer und eine idyllisch verschneite Landschaft im Winter erleben will. Neben der Hütte gibt es eine Snowtubingpiste, und das Hotel Arnika organisiert jede Woche einen Ausflug dorthin. Bei Sonnenuntergang mit den Reifen den Hang hinunter flitzen ist ein wirklich amüsantes Erlebnis!   
Die Paradiso Hütte befindet sich auf den Hochweiden des San Pellegrino Passes, direkt an den Skipisten und gleich unterhalb der Bergstation des neuen Sessellifts “Costabella”.  Das erst kürzlich renovierte Haus ist zu jeder Jahreszeit ein beliebter und gemütlicher Treffpunkt in den Dolomiten.  
In der gemütlichen Hütte auf der San Pellegrino Alm werden Trienter Spezialitäten serviert. Man erlebt hier eine familiäre Atmosphäre und bergbäuerliche Traditionen.  
Die “Tabià En Tal Zanac” ist eine andere Hütte, in der man in einem einmaligen Ambiente lokale Spezialitäten genießen kann.

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